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Ein Bericht zu den Survivaltagen!!

Survival-Tag für Grundschulkinder in Derendingen Bei besten Wetterbedingungen und gut ausgerüstet ging es am Samstagmorgen, 16. Juni, am Friedhofsparkplatz los in Richtung Rammertwald. Andreas Schwantge, unser Survival-Spezialist vom Bibellesebund, gab zunächst eine Einweisung („Survival“, zu Deutsch „Überleben“).

Mit zwei lebenswichtigen 25-Liter-Wasserkanistern und einer Not-Trage, die die Kinder zuvor aus Kleidern selbst gebaut hatten, ging es los. Zur Übung war es „ganz wichtig“, eine Person bis zum Ziel auf der selbstgebauten Trage zu transportieren! Den ersten Anstieg den Rammert hoch ging es mit Disziplin („1, 2 hoch die Trage – und 1 und 2 und 3 und 4…“) und Gesang zunächst ganz gut. Trage und Wasserkanister fühlten sich noch leicht an. Aber mit zunehmender Strecke wurden die Meter immer länger, die Wasserkanister schwerer und die Pausen ausgedehnter.

„Für was brauchen wir denn so viel Wasser“, fragte ein Kind, „es ist soo schwer. Das macht keinen Spaß.“ Die Kinder sollten sich untereinander abwechseln und selbst klären, wer trägt. Das war sehr herausfordernd. „Das Wasser tragen, das war nicht so toll, das machte kein Spaß, da wollte ich nicht mehr“, meinte ein Grundschulkind. Immer wieder hörte man Sätze wie: „Ich brauche Hilfe“, „Jetzt sind die Jungs mal wieder dran“, „Ich will mal wieder getragen werden“, „Ich kann jetzt wirklich nicht mehr“, „Wann sind wir da?“, „Die haben noch nicht mitgeholfen!!“, „Jetzt kann ich wirklich nicht mehr“, „Du kannst auch mal was tragen“.

Um 12 Uhr erreichten wir – gemeinsam mit allen Grundschulkindern, beiden Wasserkanistern, der Trage, einigen Wander-Kilometern in den Beinen und viel Hunger – unser Ziel, das CVJM-Heim. Dort fanden wir eine umfangreiche Gemüsekiste, deren Inhalt jedoch erst gekocht werden musste. Wir bildeten drei Gruppen: Eine Gruppe durfte die Feuerstelle herrichten. Dafür wurde eine Grillstelle mit einem Klappspaten ausgehoben, passendes Holz und Stämme gesucht, gefällt und gesägt. Später musste wieder alles so zurückgebaut werden, wie wenn nie jemand hier gegrillt hätte.
Die zweite Gruppe putzte Gemüse mit mitgebrachten Messern, schnitt es klein und kochte es in drei großen Töpfen (wir „fanden“ sogar noch Saitenwürstchen).
Die dritte Gruppe baute eifrig ein Notlager – im Notfall weiß man ja nie, wie lange es dauert bis Rettung kommt.
Die Zeit, bis die Suppe an unserem offenen Feuer fertig war, nutzten wir mit vielen Spielen – etwa mit Hilfe von Seilbrücken eine Schlucht zu überqueren, mit Seilen zu klettern, im Notlager die Bibel zu lesen oder durch Spinnennetze zu kraxeln. Endlich, endlich gab es gegen 15 Uhr drei große Töpfe heiße, leckere, selbst gekochte Gemüsesuppe. Zu aller Überraschung schmeckte die so lecker, dass nichts mehr übrigblieb!

Als wir zum Abschluss zurückblickten gingen alle Daumen nach oben: Positiv! Und Andreas Schwantge machte Mut, auch mal Dinge durchzuziehen, die nicht unbedingt Spaß machen, wie bspw. das Wasser zu tragen – oder Hausaufgaben zu machen. Da müssen wir uns manchmal ganz schön durchbeißen. Das gilt auch beim Bibel lesen. Wenn wir es dann geschafft haben, sind wir jedoch fröhlich und glücklich und wir merken, dass es sich gelohnt hat! Und wenn es beim Bibel lesen mal nicht so läuft, bietet das „Gute-Start-Heft“ prima Ideen, um dran zu bleiben.

Tabea Reutter

In den nächsten Wochen stehen keine Aktionen an!

Ausblick 2019!

Musical Projekt für Kinder und Jugendliche ab 7 Jahre!

Mit Chor-und Sologesang, Schauspiel und Tanz wird das Musical „Bartimäus – ein Bilder blickt durch“ einstudiert mit Alex Lombardi von „Wort des Lebens“. Die Probewochenenden sind am 29.-31.März und 5.-7 April 2019 im Primus-Truber-Haus. Die Aufführung findet am 7. April in der Hermann-Hepper-Halle statt. Für die Anmeldung gibt es Faltblätter. Kontakt: Jutta Rothfuß, Tel: 650387

Jugendfreizeit 2019